Die Philips Sonicare DiamondClean 9000 elektrische Schallzahnbürste arbeitet mit 62.000 Borstenbewegungen pro Minute, vier Putzmodi, drei Intensitätsstufen und Drucksensor. Sie war jahrelang das Spitzenmodell von Philips und kostet heute einen Bruchteil dessen, was ursprünglich dafür aufgerufen wurde. Genau darin liegt aber auch die Falle: Seit dem 22. Juli 2026 verkauft Philips eine zweite Zahnbürste unter demselben Namen, und die kostet das Dreifache.
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149,00 €bei Amazon
Zum AngebotDas ist der wichtigste Punkt dieses Testberichts, deshalb steht er oben. Philips hat am 9. Juli 2026 eine komplett neue DiamondClean-Reihe angekündigt, die seit dem 22. Juli 2026 im Handel ist. Sie umfasst die Stufen 8000, 8500, 9000 und 9900. Die Nummerierung ist also dieselbe geblieben, die Geräte dahinter sind es nicht.
Wer heute nach einer DiamondClean 9000 sucht, findet damit zwei verschiedene Zahnbürsten mit rund 300 Euro Preisunterschied. Auseinanderhalten lassen sie sich zuverlässig nur an der Modellnummer, und die steht bei jedem Händler im Titel.
| Merkmal | DiamondClean 9000 (hier im Test) | Next-Generation DiamondClean 9000 |
|---|---|---|
| Modellnummer | HX9911, als Doppelpack HX9914 | HX9214 |
| Preis bei Amazon | 134 bis 149 Euro je nach Farbe | 429,99 Euro |
| Einstellungen | 4 Putzprogramme mal 3 Intensitätsstufen | 21 Einstellungen |
| Andruckkontrolle | optischer Sensor, warnt per Vibration | Pressure + SenseIQ |
| Im Handel seit | 2020 | 22. Juli 2026 |
Ist die neue deshalb die bessere Wahl? Für die allermeisten nicht. Die Next-Generation bringt ein KI-gestütztes Feedback zur Putzabdeckung samt Zwölf-Segment-Mundkarte auf dem Handstück, also mehr Anzeige und mehr App. An der Mechanik, die den Belag tatsächlich entfernt, ändert das nichts. Warum bei Philips der Aufpreis fast immer in die Sensorik geht und nicht in die Putzleistung, steht weiter unten im Vergleich der Baureihe.
Philips gibt für dieses Modell wörtlich „bis zu 62.000 Borstenbewegungen pro Minute" an, nachzulesen auf der offiziellen Produktseite zur HX9911. Das ist erwähnenswert, weil es bei der Konkurrenz oft anders läuft: Die überall zitierten Frequenzwerte von Oral-B stehen auf keiner Oral-B-Produktseite, sie wandern von Ratgeber zu Ratgeber. Hier nennt der Hersteller die Zahl selbst.
Eine Schallzahnbürste arbeitet anders als eine rotierende Bürste. Der Bürstenkopf schwingt seitlich mit hoher Frequenz und schleudert dabei die Mischung aus Speichel und Zahnpasta in die Zahnzwischenräume und entlang des Zahnfleischrands. Man putzt deshalb nicht kreisend wie mit der Handzahnbürste, sondern führt die Bürste langsam an der Zahnreihe entlang und lässt sie arbeiten. Wer zum ersten Mal umsteigt, drückt das Handstück meist zu fest an den Zahn, und genau dagegen gibt es den Drucksensor.
Der ist hier ein optischer Sensor, der übermäßigen Druck erkennt und mit einer spürbaren Vibration im Griff warnt. Er regelt nicht selbst herunter, das kann erst das teurere Schwestermodell. Für die Praxis heißt das: Die DiamondClean 9000 sagt dir Bescheid, wenn du zu viel Druck ausüben solltest, die Entscheidung bleibt bei dir. Wer die Warnung ernst nimmt und den Druck zu verringern lernt, putzt nach wenigen Wochen automatisch schonender, und genau darum geht es: Zu festes Schrubben ist eine der häufigsten Ursachen für zurückgehendes Zahnfleisch.
Das Handstück ist schlank und liegt angenehm in der Hand, deutlich schlanker jedenfalls als die klobigeren Griffe der rotierenden Konkurrenz. Der mitgelieferte C3 Premium Plaque Defense Bürstenkopf hat laut Philips „dichte, steife Borsten in der Mitte in fünfeckiger Form" und ist auf Belagentfernung ausgelegt.
| Modell | HX9911/09 Schwarz, baugleich mit /94, /27, /79 und /89 |
| Borstenbewegungen | bis zu 62.000 pro Minute (Herstellerangabe) |
| Putzprogramme | 4: Clean, White+, Gum Health, Deep Clean+ |
| Intensitätsstufen | 3: niedrig, mittel, hoch |
| Andruckkontrolle | optischer Sensor, warnt mit spürbarer Vibration |
| Timer | SmarTimer schaltet nach dem Putzzyklus ab, BrushPacer taktet sechs Mundabschnitte |
| Bürstenkopf | C3 mit BrushSync-Mikrochip |
| Erstladung | bis zu 24 Stunden laut Handbuch |
| Akku | fest verbaut, laut Handbuch nicht austauschbar |
| Lieferumfang | Handstück, C3-Bürstenkopf, Ladeglas, USB-Reiseladeetui |
Zwei Angaben fehlen in dieser Tabelle mit Absicht. Philips nennt auf der deutschen Produktseite keine Akkulaufzeit, und im deutschen Handbuch steht ebenfalls keine. Im amerikanischen Handel wirbt Philips mit „14-Day Battery", das ist Werbung für einen anderen Markt. Die Beschreibung „hält zwei Wochen" steht trotzdem in praktisch jedem Ratgeber zu diesem Gerät. Dass eine Zahnbürste dieser Klasse mit einer Ladung durch einen normalen Urlaub kommt, ist unstrittig, eine belastbare Zahl für Deutschland bekommt man vom Hersteller aber nicht.
Ebenfalls anders, als verbreitet zu lesen ist: Die Ladezeit beträgt nicht vier Stunden. Im Benutzerhandbuch von Philips steht, dass es vor dem ersten Gebrauch „bis zu 24 Stunden dauern" kann, bis der Akku voll ist, und dass die Bürste vorher schon benutzt werden darf.
Die vier Putzmodi stehen auf dem Handstück aufgedruckt, was die Bedienung angenehm selbsterklärend macht. Vier Putzmodi und 3 Intensitätsstufen ergeben rechnerisch zwölf Kombinationen, im Alltag nutzt man zwei davon. Die Laufzeiten der Programme unterscheiden sich dabei deutlicher, als die meisten erwarten:
| Programm | Wofür | Putzzeit |
|---|---|---|
| Clean | Beseitigung von Plaque, der Alltagsmodus | 2 Minuten |
| White+ | Plaque und oberflächliche Verfärbungen | 2 Minuten 40 Sekunden |
| Gum Health | Plaque und Zahnfleischmassage | 3 Minuten 20 Sekunden |
| Deep Clean+ | gründlichere Reinigung, 30 statt 20 Sekunden je Abschnitt | 3 Minuten |
Und jetzt die Kuriosität, die im Handbuch steht und die wir sonst nirgends erwähnt gefunden haben: Deep Clean+ läuft drei Minuten, wenn die Bürste nicht mit der App verbunden ist. Ist sie verbunden, sind es zwei. Philips schreibt das wörtlich so. Das intensivste Programm wird durch die smarte Anbindung also um ein Drittel kürzer. Wer Deep Clean+ gerade wegen der längeren Putzzeit gewählt hat, sollte das wissen, bevor er sich über die App freut.
Die Intensitätsstufe wählt das Gerät nicht nach Gefühl, sondern nach Bürstenkopf: Der C3 meldet sich per Mikrochip am Handstück an, und das stellt daraufhin die empfohlene Kombination aus Modus und Intensität ein. Ändern lässt sich die Intensität nur während des Putzens, im ausgeschalteten Zustand schaltet derselbe Knopf das Programm um. Das ist keine Macke, sondern Absicht, führt beim ersten Ausprobieren aber verlässlich zu Verwirrung.
Eine Funktion ist ab Werk abgeschaltet und lohnt das Einschalten: EasyStart erhöht die Intensität über die ersten 14 Anwendungen schrittweise. Für alle, die von der Handzahnbürste kommen und denen die volle Leistung im Mund zunächst wie ein Presslufthammer vorkommt, ist das die Eingewöhnung, die sonst kaum ein Hersteller anbietet.
Auf der Verpackung und der Produktseite stehen drei Zahlen, die beeindrucken sollen. Sie stimmen auch, nur bezieht sich jede einzelne auf etwas anderes, als die meisten annehmen. Deshalb hier einmal im Klartext, was Philips verspricht und worauf sich die Angaben tatsächlich beziehen.
| Versprechen | Verglichen womit | Was das heißt |
|---|---|---|
| „Bis zu 10x mehr Plaque-Entfernung" | mit einer Handzahnbürste | Der Vergleich gilt nicht gegen andere elektrische Zahnbürsten. 10 mal mehr Plaque als von Hand schafft praktisch jedes Schallgerät. |
| „Entfernt bis zu 100 % mehr Verfärbungen" | mit einer Handzahnbürste | Ebenfalls kein Vergleich innerhalb der Kategorie. |
| „Bis zu 100 % mehr Verfärbungen in 3 Tagen" | im White+ Modus mit Whitening-Zahnpasta | Gilt nur unter dieser Bedingung, nicht im Alltagsmodus mit normaler Zahnpasta. |
Das ist keine Kritik an Philips, alle Hersteller rechnen so, und die Fußnoten stehen auch brav auf der Seite. Für deine Kaufentscheidung ist es trotzdem der entscheidende Unterschied: Diese Zahlen sagen dir, dass eine elektrische Zahnbürste besser putzt als eine Handzahnbürste. Sie sagen dir nichts darüber, ob dieses Modell besser putzt als das 60 Euro günstigere daneben. Für natürlich weiße Zähne im Sinne der Werbung braucht es zudem die passende Zahnpasta, das Gerät allein bleicht nichts.
Für elektrische Zahnbürsten gibt es anders als bei Mundduschen echte unabhängige Tests, und dieses Gerät ist darin vertreten. Die Stiftung Warentest führt die DiamondClean 9000 in ihrer Untersuchung von 48 elektrischen Zahnbürsten, veröffentlicht am 18. November 2025. Bewertet wird dort zu 60 Prozent die Zahnreinigung, zu 30 Prozent die Handhabung und zu je 5 Prozent Haltbarkeit und Umwelteigenschaften. Die Note selbst steht hinter der Bezahlschranke, wir geben sie deshalb nicht als unsere aus.
Frei einsehbar und für die Kaufentscheidung wichtiger als jede Note ist etwas anderes: Die Stiftung Warentest führt das Gerät mit 220 Euro. Real kostet es bei Amazon je nach Farbe zwischen 134 und 149 Euro. Wer die Testtabelle als Preisorientierung nimmt, hält die DiamondClean 9000 für ein 220-Euro-Gerät und vergleicht sie mit der falschen Konkurrenz. Ein zweiter Hinweis aus derselben Tabelle betrifft die Aussagekraft des Tests: „Laut Anbieter Material der Bürstenaufsätze inzwischen geändert." Geprüft wurde also mit einem Bürstenkopf, den es so nicht mehr gibt.
Auf Portalen und in Shop-Beschreibungen taucht regelmäßig eine Note „2,1 gut" auf. Bei anderen Geräten, die wir uns angesehen haben, entpuppte sich so eine Zahl als automatisch berechneter Durchschnitt aus Amazon-Rezensionen, also als Kundenurteil im Testkostüm. Hier ist es ausnahmsweise anders: Die 2,1 von testberichte.de fasst mehrere echte Fachtests zusammen, darunter die Stiftung Warentest, den österreichischen Konsument mit 68 von 100 Punkten und Platz 3 von 8 sowie ÖKO-TEST, ebenfalls mit Platz 3 von 8. Kundenmeinungen führt das Portal getrennt davon.
Wir schreiben das so ausführlich, weil die Lehre in beide Richtungen geht. Eine kursierende Testnote muss man einzeln zurückverfolgen. Pauschal abtun wäre hier genauso falsch gewesen wie pauschal glauben. Für diese Bewertung heißt das: Sie ist belastbar, weil echte Labore dahinterstehen, und sie bezieht sich auf eine gründliche Reinigung von Zähnen und Zahnfleisch, nicht auf Ausstattungsmerkmale.
Im Handbuch steht der Satz unmissverständlich: „Dieses Gerät verwendet Akkus, die nicht austauschbar sind." Kein Hinweis auf einen Fachbetrieb, keine Serviceoption. Wenn der Akku nach einigen Jahren nicht mehr durch die Woche kommt, ist das Handstück ein Fall für den Wertstoffhof.
Dass das ein reales Thema ist und nicht bloß eine theoretische Sorge, zeigt ein Blick darauf, was Leute tatsächlich suchen: „Kann man bei Philips Sonicare den Akku wechseln?" und „Ist mein Philips Sonicare nach 2 Jahren kaputt?" sind stehende Suchanfragen mit hunderten Quellen dahinter. Bei iFixit gibt es eine bebilderte Anleitung zum Akkutausch der DiamondClean. Sie verlangt allerdings, das verschweißte Gehäuse zu öffnen und drei Lötstellen zu lösen. Machbar für jemanden mit Lötkolben und Geduld, für alle anderen nicht.
Das ist kein Sonderfall dieser Bürste, sondern die Regel in der ganzen Kategorie: In fast jedem Akku-Handstück steckt eine fest verlötete Zelle. Es bleibt trotzdem der Punkt, an dem sich ein 134-Euro-Gerät und ein 40-Euro-Gerät weniger unterscheiden, als der Preis vermuten lässt, denn beide sterben denselben Tod.
Philips schreibt im Handbuch: „Ersetzen Sie den Bürstenkopf alle 3 Monate oder früher, falls Anzeichen von Abnutzung auftreten." Vier Ersatzbürsten im Jahr also, und ab da wird es unangenehm. Die Original-C3-Köpfe kosten bei Amazon je nach Packungsgröße zwischen 8,50 und 10,08 Euro pro Stück, ein Vierer-Pack liegt bei 34,99 Euro. Über drei Jahre summiert sich das auf gut 100 Euro und damit auf fast den Gerätepreis.
Zwei Beobachtungen dazu sparen beim Nachkauf Geld. Erstens ist die größere Packung nicht automatisch die günstigere: Der Sechser-Pack in Schwarz kostet 54,95 Euro und damit 9,16 Euro je Kopf, der Vierer-Pack dagegen 8,75 Euro je Kopf. Zweitens kostet die Farbe auch beim Verbrauchsmaterial, denn derselbe Sechser-Pack in Weiß liegt bei 50,98 Euro. Ein Preisvergleich lohnt hier mehr als beim Gerät selbst, im Fachhandel sind Vierer-Packs regelmäßig deutlich unter dem Amazon-Preis zu haben.
Und die Nachbauten? Es gibt sie, für unter drei Euro pro Stück, also zu einem Drittel des Originalpreises. Wer sie nutzt, verliert zwei Funktionen: Die Erinnerungsanzeige für den Bürstenkopfwechsel arbeitet laut Handbuch „nur mit intelligenten Philips Sonicare-Bürstenköpfen mit BrushSync-Technologie", und die automatische Wahl von Modus und Intensität beim Aufstecken entfällt ebenfalls. Beides sind Komfortfunktionen, keine Reinigungsfunktionen. Wer weiß, welches Programm er will, und sich den Wechseltermin selbst merkt, spart hier den größten Einzelposten der Betriebskosten.
Das ist die mit Abstand häufigste Frage rund um diese Baureihe, und sie lässt sich kürzer beantworten, als die Preisspanne vermuten lässt. Alle drei Geräte teilen sich dieselbe Schallmechanik. Was der Aufpreis kauft, ist Sensorik.
| Modell | Preis | Der Unterschied |
|---|---|---|
| DiamondClean 9000 (HX9911) | 134 bis 149 Euro | optischer Drucksensor, warnt per Vibration, vier Programme |
| DiamondClean Smart 9400 | 169,99 Euro | zusätzlich Leuchtring und ausführlicheres App-Feedback |
| DiamondClean Prestige 9900 | 189 Euro | SenseIQ regelt die Intensität automatisch herunter, statt nur zu warnen |
Der praktisch relevante Sprung liegt zwischen der 9000 und der Prestige 9900: Die 9000 sagt dir, dass du zu fest drückst, die 9900 nimmt dir die Entscheidung ab und regelt selbst herunter. Ob das 55 Euro wert ist, hängt daran, ob du zu den Menschen gehörst, die trotz Warnung weiter aufdrücken. Der Sprung zur 9400 ist im Alltag dagegen kaum spürbar, sie lohnt vor allem für App-Nutzer, die ihre Putzabdeckung wirklich verfolgen wollen.
Wer eine andere Bauart erwägt, findet die Einordnung in unserem Vergleich elektrischer Zahnbürsten: Die aktuelle Studienlage sieht oszillierend-rotierende Bürsten bei der Belagentfernung vorn, Schall folgt dahinter, und beide liegen weit vor der Handzahnbürste. Für die Kaufentscheidung ist das ein Argument, keine Entscheidung, denn die beste Zahnbürste bleibt die, die man zweimal täglich benutzt.
Bei Amazon laufen aktuell neun Angebote der DiamondClean 9000 zwischen 134 und 234 Euro. Sie unterscheiden sich in der Farbe und darin, ob ein oder zwei Handstücke im Karton liegen, technisch sind sie identisch. Die Modellnummer verrät, was man bekommt: HX9911 ist das Einzelgerät, HX9914 der Doppelpack.
Daraus folgen zwei einfache Regeln. Für einen Haushalt mit einer Person ist Roségold für 134 Euro die vernünftige Wahl, es sei denn, die Farbe stört, dann kostet Schwarz eben 15 Euro mehr für exakt dieselbe Technik. Für zwei Personen ist der Doppelpack für 179 Euro ein echtes Angebot, denn zwei Einzelgeräte kosten zusammen 268 Euro. Die Doppelpacks für 225 und 234 Euro sind schlicht zu teuer, obwohl sie dasselbe enthalten. Bei den Sondereditionen rechnet man kurz nach: Drei zusätzliche Bürstenköpfe sind rund 26 Euro wert, der Aufpreis liegt bei 16 bis 22 Euro, das geht in Ordnung.
Die Philips Sonicare App wird weiterhin gepflegt, was bei app-gebundenen Geräten dieses Alters keine Selbstverständlichkeit ist. Sie zeigt, wo zu kurz geputzt wurde, führt eine Statistik zur Mundgesundheit und erinnert an den Bürstenkopfwechsel. Der Nutzen ist am Anfang am größten, wenn man die eigenen blinden Flecken kennenlernt, meist die Innenseiten der unteren Schneidezähne. Nach ein paar Wochen hat man verstanden, was man falsch macht, und die App liegt brach.
Wer keine Zahnputz-App will, verliert nichts. Alle Programme, alle Intensitätsstufen und beide Timer funktionieren ohne Telefon, und Deep Clean+ putzt ohne App sogar eine Minute länger.
Passt gut, wenn du eine Schallzahnbürste mit Andruckkontrolle und mehreren Programmen suchst und den Preisverfall der auslaufenden Generation mitnehmen willst. Für 134 Euro bekommst du Ausstattung, die vor wenigen Jahren mehr als das Doppelte gekostet hat, inklusive Ladeglas und Reiseetui. Auch für empfindliches Zahnfleisch ist sie eine gute Wahl, weil sich über drei Intensitätsstufen und EasyStart sanft herantasten lässt.
Passt nicht, wenn dir die Folgekosten wichtiger sind als die Ausstattung. Vier Originalköpfe im Jahr sind ein Posten, und wer ihn nicht will, muss auf Nachbauten ausweichen und dabei zwei Komfortfunktionen aufgeben. Ebenso wenig passt sie, wenn du Wert auf Reparierbarkeit legst, denn der Akku ist laut Hersteller nicht austauschbar. Und wenn dich das Thema Andruckkontrolle wirklich umtreibt, weil du erfahrungsgemäß zu fest putzt, ist der Aufpreis zur Curaprox Hydrosonic Pro oder zur Prestige 9900 besser angelegt.
Wer deutlich weniger ausgeben will, findet in unserem Schallzahnbürsten-Vergleich Modelle ab rund 29 Euro. Der Unterschied liegt dort selten in der Frequenz, sondern fast immer in der Andruckkontrolle, und die ist das eine Ausstattungsmerkmal, das wir nicht empfehlen wegzulassen.
Diese Fragen tauchen rund um die Philips Sonicare Zahnbürsten am häufigsten auf, wir haben sie mit den Angaben aus Handbuch und Herstellerseite beantwortet.
Sie gehört zur Oberklasse der Schallzahnbürsten und steht in der Testdatenbank der Stiftung Warentest, die zu 60 Prozent die Zahnreinigung bewertet. Mehrere Fachtests haben sie geprüft, der österreichische Konsument etwa mit 68 von 100 Punkten und Platz 3 von 8. Für ihren heutigen Straßenpreis von rund 134 Euro ist die Ausstattung ungewöhnlich vollständig.
Beide nutzen dieselbe Schallmechanik mit 62.000 Borstenbewegungen pro Minute, vier Programmen und drei Intensitätsstufen. Die 9400 ergänzt einen Leuchtring am Handstück und ein ausführlicheres Feedback in der App. Sie kostet aktuell 169,99 Euro, also rund 36 Euro mehr. An der Reinigungsleistung ändert sich nichts.
Drei: niedrig, mittel und hoch, angezeigt durch einen, zwei oder drei Balken am Handstück. Umschalten lässt sich nur während des Putzens, im ausgeschalteten Zustand wechselt derselbe Knopf das Programm.
Philips schreibt im Handbuch alle drei Monate vor, früher bei sichtbarer Abnutzung. Die Originalköpfe erinnern über den BrushSync-Chip selbst daran, indem die Anzeige gelb leuchtet.
Nicht vorgesehen. Das Handbuch sagt wörtlich, das Gerät verwende Akkus, die nicht austauschbar sind. Technisch versierte Nutzer öffnen das Gehäuse und löten die Zelle aus, dafür gibt es bebilderte Anleitungen, ohne Werkzeug und Löterfahrung ist es aber nicht machbar.
Ja. Der Bürstenkopf schwingt seitlich mit bis zu 62.000 Borstenbewegungen pro Minute, statt wie bei Oral-B zu rotieren und zu oszillieren. Deshalb putzt man mit ihr auch anders, nämlich führend statt kreisend.
Vor dem ersten Gebrauch bis zu 24 Stunden laut Handbuch, benutzen darf man die Bürste in dieser Zeit bereits. Geladen wird wahlweise im mitgelieferten Ladeglas oder im USB-Reiseetui.
Das ist die Next-Generation-Reihe, die Philips seit dem 22. Juli 2026 verkauft. Sie trägt die Modellnummer HX9214, bietet 21 Einstellungen und ein KI-gestütztes Feedback zur Putzabdeckung. Das hier getestete Gerät ist die Vorgängergeneration mit der Nummer HX9911.
Die DiamondClean 9000 ist ein Auslaufmodell, und genau das macht sie interessant. Ein Gerät, das die Stiftung Warentest mit 220 Euro führt und das mehrere Fachtests im oberen Feld einsortiert haben, kostet heute 134 Euro, mit Ladeglas und Reiseetui im Karton. Die Ausstattung ist vollständig, die Bedienung dank aufgedruckter Programme selbsterklärend, und die Schallmechanik ist dieselbe wie in den teureren Geschwistermodellen.
Zwei Dinge muss man vorher wissen. Der Akku ist laut Handbuch nicht austauschbar, das Gerät hat also ein eingebautes Ablaufdatum. Und die Bürstenköpfe kosten über drei Jahre etwa so viel wie die Bürste selbst, sofern man beim Original bleibt. Wer beides einkalkuliert, macht ein gutes Geschäft, solange die alte Generation im Handel ist. Wer 429 Euro für die neue Reihe ausgeben möchte, sollte sich vorher fragen, was eine Mundkarte auf dem Handstück am Zahnbelag ändert.

Von Chip mit der besten Reinigungsleistung im Feld geführt. Alles dabei, was Philips kann, zum entsprechenden Preis.
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149,00 €bei Amazon
Zum AngebotDer Hersteller empfiehlt für diese Zahnbürste keine spezielle Zahnpasta. Man kann die gleiche Zahnpasta weiterhin benutzen, die man auch mit der Handzahnbürste verwendet hat. Generell empfiehlt es sich allerdings, auf eine hochwertige Zahnpasta zurückzugreifen, die bei der Reinigung der Zähne eine wertvolle Unterstützung bietet.
Ja, man kann das Glas ruhig mit Wasser füllen und auch zum Zähneputzen einsetzen.
Die Andruckkontrolle erfolgt auf zweifache Weise. Wenn du zu viel Druck ausübst, wird das durch das Blinken einer Kontrollleuchte am Handstück angezeigt. Da man diese Kontrollleuchte während des Putzens jedoch unter Umständen nicht sofort bemerkt, ändert sich auch die Vibration an Handstück, so dass man auf jeden Fall auf den zu hohen Andruck aufmerksam gemacht wird
Ja, die Zahnbürste kann im Etui durch ein USB Kabel aufgeladen werden.
Es gibt verschiedene alternative Aufsätze, die auf das Handstück passen. Generell wird jedoch empfohlen, nur die originalen Bürstenköpfe zu nutzen. Diese sind so entwickelt, dass sie eine ideale Kombination mit den einzelnen Reinigungsprogrammen darstellen und gewähren die bestmögliche Zahnreinigung.